Eine unabhängige Expertenjury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Günther Bachmann, Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung, wählte die GESOBAU AG mit ihrer Einreichung „Pflege@Quartier“ in der Kategorie Unternehmen unter die Top 3 der Gewinner des Sonderpreis Digitalisierung. Der Wettbewerb Sonderpreis Digitalisierung fand dieses Jahr zum ersten Mal im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitspreises statt und prämierte in fünf Kategorien Unternehmen, Start-ups, Forschungs- und Architekturprojekte sowie Kommunen, die mit digitalen Produkten, Prozessen oder Dienstleitungen erfolgreich den Nachhaltigkeitsherausforderungen begegnen.

Die GESOBAU hat sich mit dem vielfach ausgezeichneten Pilotprojekt „Pflege@Quartier“ für neue Wohn- und Versorgungskonzepte im Märkischen Viertel beim Sonderpreis Digitalisierung unter insgesamt 20 Finalisten durchgesetzt. Alleinstellungsmerkmal des „Pflege@Quartier“-Konzepts ist die Verknüpfung von AAL-Technik („Active Assisted Living“ oder auch „Ambient Assisted Living“) mit der Vernetzung in das bestehende Wohnquartier und der Nutzung der dort vorhandenen Dienstleistungen. Das vom GKV-Spitzenverband geförderte Konzept wurde gemeinsam mit Bewohnern des Märkischen Viertels erarbeitet; ihre Nutzerperspektive sowie die entsprechende individuelle Lösungsanpassung stehen im Fokus des Konzepts.

Die landeseigene GESOBAU wurde ausgezeichnet, da sie Digitalisierung für ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben einsetzt, indem die Lebenssituation Älterer und Pflegebedürftiger zusammen mit den Möglichkeiten der digitalen Transformation hinsichtlich Wohnungslösungen gedacht werden. Moderne Technik und digitale Anwendungen, lautet es in der Kurzbegründung zur Nominierung, sollen dazu beitragen, Mobilität und kognitive Fähigkeiten der Bewohner*innen bzw. GESOBAU-Mieter*innen zu erhalten, damit diese auch bei steigendem Pflegebedarf in der eigenen Wohnung leben können.

Jörg Franzen, Vorstandsvorsitzender der GESOBAU AG: „Der Sonderpreis Digitalisierung für `Pflege@Quartier´ ist eine große Auszeichnung, über die wir uns sehr freuen. Als landeseigene Wohnungsbaugesellschaft ist es uns ein sehr wichtiges Anliegen, unsere Mieter*innen bei einem selbstständigen und selbstbestimmten Leben im Alter zu unterstützen. Als Vermieterin stärken und fördern wir dabei nicht nur das Wohnumfeld, die Nachbarschaft, Treffpunkte und Anlaufstellen, ergänzend verbauen wir individuell und bedarfsgerecht AAL-Produkte in den Pilotwohnungen. Die Kombination von bewährten Ansätzen aus der Wohnungswirtschaft, Quartiersentwicklung, Telematikbranche sowie sozialen und pflegerischen Aspekten ist ein Alleinstellungsmerkmal unseres Pilotprojekts `Pflege@Quartier´.“

Die GESOBAU wurde bereits 2010 in der Kategorie „Deutschlands nachhaltigste Zukunftsstrategie (KMU)“ für den Umbau des Märkischen Viertels zur größten Niedrigenergiesiedlung Deutschlands mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet.

 

Zu „Pflege@Quartier“:

Knapp vier Jahre nach Start des Modellvorhabens und der intensiven Zusammenarbeit der Praxispartner aus der Gesundheits-, Pflegewirtschaft und der Pflegewissenschaften sowie Fachspezialisten aus der Telematik Branche unter der Leitung eines Projektteams der GESOBAU ist die Projektidee in bislang 33 Wohnungen von GESOBAU-Mietern 65plus (und Pflegegrad) umgesetzt worden. Bei den Einbauten wurden bewusst technische Lösungen gewählt, die für Nutzer leicht bedienbar sind und niedrigschwellig umgesetzt werden können. Älteren Bewohnern wird so der Zugang zu technischen Alltagshilfen erleichtert und Gefahrenpotenzialen (Stürze, Vergesslichkeit, Einsamkeit) präventiv entgegengewirkt. Die analogen Alltagshilfen und digital-vernetzten Produkte werden von den Probanden begeistert genutzt. Regelmäßige Feedbackrunden sowie die konsequente Einbeziehung der Mieter und ihrer individuellen Problemstellungen sorgen für eine hohe Identifikation mit dem gelebten Wohnkonzept und machen die Probanden zu Botschaftern von „Pflege@Quartier“. „Pflege@Quartier“ entstand in Zusammenarbeit mit der AOK Nordost, escos automation und mit Fördergeldern des GKV-Spitzenverbands. www.gesobau.de/mieterservice/wohnkonzepte/pflegequartier

 

Zu Deutscher Nachhaltigkeitspreis:

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis ist die nationale Auszeichnung für Spitzenleistungen der Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Kommunen und Forschung. Mit acht Wettbewerben (darunter der Next Economy Award für „grüne Gründer“), über 800 Bewerbern und 2.000 Gästen zu den Veranstaltungen ist der Preis der größte seiner Art in Europa. Die Auszeichnung wird vergeben von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e. V. in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, kommunalen Spitzenverbänden, Wirtschaftsvereinigungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschungseinrichtungen. Rahmen für die Verleihung ist der Deutsche Nachhaltigkeitstag in Düsseldorf, die meistbesuchte jährliche Kommunikationsplattform zu den Themen nachhaltiger Entwicklung.

GESOBAU erhält den Sonderpreis Digitalisierung

Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft ist beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2020 für das Wohn- und Versorgungskonzept für ältere und pflegebedürftige Menschen „Pflege@Quartier“ mit dem Sonderpreis Digitalisierung ausgezeichnet worden. Die Feierlichkeiten zum 12. Deutschen Nachhaltigkeitspreis fanden Ende November statt.

Eine unabhängige Expertenjury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Günther Bachmann, Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung, wählte die GESOBAU AG mit ihrer Einreichung „Pflege@Quartier“ in der Kategorie Unternehmen unter die Top 3 der Gewinner des Sonderpreis Digitalisierung. Der Wettbewerb Sonderpreis Digitalisierung fand dieses Jahr zum ersten Mal im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitspreises statt und prämierte in fünf Kategorien Unternehmen, Start-ups, Forschungs- und Architekturprojekte sowie Kommunen, die mit digitalen Produkten, Prozessen oder Dienstleitungen erfolgreich den Nachhaltigkeitsherausforderungen begegnen.

Die GESOBAU hat sich mit dem vielfach ausgezeichneten Pilotprojekt „Pflege@Quartier“ für neue Wohn- und Versorgungskonzepte im Märkischen Viertel beim Sonderpreis Digitalisierung unter insgesamt 20 Finalisten durchgesetzt. Alleinstellungsmerkmal des „Pflege@Quartier“-Konzepts ist die Verknüpfung von AAL-Technik („Active Assisted Living“ oder auch „Ambient Assisted Living“) mit der Vernetzung in das bestehende Wohnquartier und der Nutzung der dort vorhandenen Dienstleistungen. Das vom GKV-Spitzenverband geförderte Konzept wurde gemeinsam mit Bewohnern des Märkischen Viertels erarbeitet; ihre Nutzerperspektive sowie die entsprechende individuelle Lösungsanpassung stehen im Fokus des Konzepts.

Die landeseigene GESOBAU wurde ausgezeichnet, da sie Digitalisierung für ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben einsetzt, indem die Lebenssituation Älterer und Pflegebedürftiger zusammen mit den Möglichkeiten der digitalen Transformation hinsichtlich Wohnungslösungen gedacht werden. Moderne Technik und digitale Anwendungen, lautet es in der Kurzbegründung zur Nominierung, sollen dazu beitragen, Mobilität und kognitive Fähigkeiten der Bewohner*innen bzw. GESOBAU-Mieter*innen zu erhalten, damit diese auch bei steigendem Pflegebedarf in der eigenen Wohnung leben können.

Jörg Franzen, Vorstandsvorsitzender der GESOBAU AG: „Der Sonderpreis Digitalisierung für `Pflege@Quartier´ ist eine große Auszeichnung, über die wir uns sehr freuen. Als landeseigene Wohnungsbaugesellschaft ist es uns ein sehr wichtiges Anliegen, unsere Mieter*innen bei einem selbstständigen und selbstbestimmten Leben im Alter zu unterstützen. Als Vermieterin stärken und fördern wir dabei nicht nur das Wohnumfeld, die Nachbarschaft, Treffpunkte und Anlaufstellen, ergänzend verbauen wir individuell und bedarfsgerecht AAL-Produkte in den Pilotwohnungen. Die Kombination von bewährten Ansätzen aus der Wohnungswirtschaft, Quartiersentwicklung, Telematikbranche sowie sozialen und pflegerischen Aspekten ist ein Alleinstellungsmerkmal unseres Pilotprojekts `Pflege@Quartier´.“

Die GESOBAU wurde bereits 2010 in der Kategorie „Deutschlands nachhaltigste Zukunftsstrategie (KMU)“ für den Umbau des Märkischen Viertels zur größten Niedrigenergiesiedlung Deutschlands mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet.

 

Zu „Pflege@Quartier“:

Knapp vier Jahre nach Start des Modellvorhabens und der intensiven Zusammenarbeit der Praxispartner aus der Gesundheits-, Pflegewirtschaft und der Pflegewissenschaften sowie Fachspezialisten aus der Telematik Branche unter der Leitung eines Projektteams der GESOBAU ist die Projektidee in bislang 33 Wohnungen von GESOBAU-Mietern 65plus (und Pflegegrad) umgesetzt worden. Bei den Einbauten wurden bewusst technische Lösungen gewählt, die für Nutzer leicht bedienbar sind und niedrigschwellig umgesetzt werden können. Älteren Bewohnern wird so der Zugang zu technischen Alltagshilfen erleichtert und Gefahrenpotenzialen (Stürze, Vergesslichkeit, Einsamkeit) präventiv entgegengewirkt. Die analogen Alltagshilfen und digital-vernetzten Produkte werden von den Probanden begeistert genutzt. Regelmäßige Feedbackrunden sowie die konsequente Einbeziehung der Mieter und ihrer individuellen Problemstellungen sorgen für eine hohe Identifikation mit dem gelebten Wohnkonzept und machen die Probanden zu Botschaftern von „Pflege@Quartier“. „Pflege@Quartier“ entstand in Zusammenarbeit mit der AOK Nordost, escos automation und mit Fördergeldern des GKV-Spitzenverbands. www.gesobau.de/mieterservice/wohnkonzepte/pflegequartier

 

Zu Deutscher Nachhaltigkeitspreis:

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis ist die nationale Auszeichnung für Spitzenleistungen der Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Kommunen und Forschung. Mit acht Wettbewerben (darunter der Next Economy Award für „grüne Gründer“), über 800 Bewerbern und 2.000 Gästen zu den Veranstaltungen ist der Preis der größte seiner Art in Europa. Die Auszeichnung wird vergeben von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e. V. in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, kommunalen Spitzenverbänden, Wirtschaftsvereinigungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschungseinrichtungen. Rahmen für die Verleihung ist der Deutsche Nachhaltigkeitstag in Düsseldorf, die meistbesuchte jährliche Kommunikationsplattform zu den Themen nachhaltiger Entwicklung.

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